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Günter Voigt |
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Der Friedhof in Dischenhagen |
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Gerne hätte ich als erstes ein Foto aus den Jahren vor 1945 von unserem Friedhof veröffentlicht. Leider bin ich nicht im Besitz eines solchen Bildes, darum wende ich mich mit der Bitte an alle meiner Homepageleser, sollte jemand im Besitz eines Fotos sein, eine e-Mail genügt |
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Als ich 1977 zum ersten mal nach dem Krieg wieder in Dischenhagen war fand ich unseren Friedhof in diesem Zustand vor. Alle Gräber waren zerstört, die Leichenhalle abgerissen und die Grabsteine, Kreuze und Grabtafeln über das ganze Friedhofsgelände verstreut. Später diente das Grundstück des Friedhofs der polnischen Jugend als Fußballplatz. Foto 2002 |
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An dieser Stelle muss ich richtig stellen |
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Ja es ist wahr, dass mein Bruder Gerhard und sein Freund Jürgen das Harmonium der Kirche in Dischenhagen gespendet haben. Nicht richtig ist, dass die Polen aus Dankbarkeit für das gespendete Harmonium die Kreuze aufgestellt haben, sondern diese Arbeit wurde von Herrn Dr. Matthias Parpart durchgeführt. Herr Parpart hat von 1995 bis 2005 regelmäßig ein bis zweimal jährlich die Grabkreuze und Tafeln ausgebuddelt, gereinigt und aufgestellt. Der Anlass dafür war seine Ur-Ur-Großmutter Versany geb. Redepenning die hier auf dem Friedhof beerdigt wurde. Herr Dr. Parpart teilte mir auch mit, dass er beim Aufstellen des Grabkreuzes von Wilhelm und Luise Voigt fast verunglückt wäre. Er hatte gerade das schwere eiserne Kreuz aufgestellt und sich umgesehen um es richtig zu befestigen, als es plötzlich umstürzte. Nur mit einem Sprung zur Seite konnte er sich in Sicherheit bringen. |
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Ein Pole aus Dzisna (Dischenhagen) mit meinem Bruder Gerhard auf dem Friedhof |
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